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Ruhestandsarbeit im BDF Niedersachsen...

Mit der Ruhestandsarbeit würdigt der BDF Niedersachsen die Leistungen ehemaliger Forstleute im und am Wald, sowie in der Verbandsarbeit.

Sie ist eine wichtige Säule des Landesverbandes Niedersachsen und findet vor allem in Form von Ruheständlertreffen statt:

  • Regelmäßige Ruhestandstreffen in den Bezirken und alle 2 Jahre auf Landesebene.
  • Das Ziel der Ruhestandstreffen ist das Kontakthalten bei einem entsprechendem, nicht nur forstlichem Programm. Es sollte auch ein „Marktplatz“ für frustriert ausgeschiedene Kollegen sein.
  • Die Ruhestandsvertreter informieren über für uns interessante Themen auf verschiedenen Ebenen und Veranstaltungen.
  • Möglichkeit unterstützen, dass Ruheständler an verschiedenen Veranstaltungen der ehemaligen Forstämtern ggf. teilnehmen können.
  • Die Bezirksruhestandsvertreter laden auch die Ruheständler aus den Randbereichen der Nachbarbezirke (Regionen) zu ihren Ruheständlertreffen mit ein.
  • Die Ruheständler bieten der Forstverwaltung einen Wissenstransfer an.
  • Wir bemühen uns um Gespräche mit Mitgliedern des Landtages.
  • In „BDF Aktuell“ geben wir Berichte.

Kontakt

Ulrich Zeigermann

Leiter des Ausschusses "Ruheständler" und Ansprechpartner Privatforsten und Privatforst-TV

Vogelbeerweg 1
26180 Rastede

News

Jahrestreffen der Regionalgruppe Weser-Ems

| News

Am Dörenberg im Landkreis Osnabrück ist jede Menge los – nicht nur durch die enge Verzahnung von Landes- und Privatwald, sondern vor allem auch wegen der regen Nutzung durch Mountainbiker und andere Erholungssuchende. Genau diesen Treffpunkt hatte sich Anfang Oktober die Regionalgruppe Weser-Ems für ihr jährliches Treffen ausgesucht.

Jochen Schulze Pellengahr konnte am Wanderparkplatz Urberg/Grafensundern mehr als 40 interessierte Forstleute aus NLF, LWK und dem Großprivatwald begrüßen. „Besonders erfreulich war die große Alterspanne. Neben aktiven RevierleiterInnen und Pensionären waren auch mehrere Schülerpraktikanten und Studenten bei der Exkursion mit dabei“, sagt Jochen Schulze Pellengahr, der die Regionalgruppe Weser-Ems seit rund 10 Jahren leitet und jüngst auch den Vorsitz der BDF-Landesgruppe übernommen hat. 

Für den fachlichen Rahmen des Treffens sorgten Jens Kohlbrecher (NLF, Revier Iburg) und Friedrich Gleissner (LWK, Bezirksförsterei Georgsmarienhütte). Die beiden Forstmänner sind seit Jahrzehnten rings um den Dörenberg tätig und haben insbesondere in den Kalamitätsjahren 2018 bis 2022 eng zusammengearbeitet. Durch die zügige Aufarbeitung des Windwurfes nach Sturm Friederike 2018 und nachfolgender Käferlöcher konnte ein beachtlicher Teil der Fichte gehalten werden. „Im Privatwald ist das nicht zuletzt auch dem Einsatz mehrerer Eigentümer zu verdanken, die sich aktiv am Borkenkäfer-Monitoring beteiligt haben“, berichtet Friedrich Gleissner. Vielfach stockt die Fichte am Dörenberg auf hoch anstehendem Grundgestein, entsprechend gering ist der Wasserspeicher. „Dass wir die erste Käfergeneration erfolgreich bekämpfen konnten, hat uns gerettet“, ergänzt Jens Kohlbrecher. So sind statt großen Freiflächen vielfach nur kleinere Lücken in den Beständen entstanden. 

Erfreulicherweise verjüngt sich hier nicht nur Fichte, sondern teilweise auch Japanlärche. Begünstigt wird das Wachstum der nächsten Waldgeneration durch insgesamt drei Kalkungen in den vergangenen 40 Jahren. Die Wiederaufforstung ist ebenfalls in vollem Gange, durch Initialpflanzungen sollen weitere Baumarten in die Bestände eingebracht werden. „Die bunte Mischung sorgt in Zukunft für mehr Stabilität. Wir können nicht einfach überall Douglasie pflanzen, sonst stehen wir später wieder vor dem selben Problem wie zuletzt mit den Fichten“, macht Jens Kohlbrecher deutlich. 

Neben dem fachlichen Teil bot sich auf der Exkursion auch die Gelegenheit zum intensiven Austausch, am Hermannsturm luden dazu Kaffee und Kuchen ein. „Es ist wichtig, dass wir diese Treffen nutzen, um uns zu vernetzen und auszutauschen. Schließlich arbeiten wir im Grunde am selben Arbeitsort, nur eben teilweise bei anderen Arbeitgebern. Der Perspektivwechsel kann ein großer Gewinn sein. Manche Dinge ähneln sich auch durchaus – egal ob LWK, NLF oder Großprivatwald. Über die große Teilnehmerzahl habe ich mich sehr gefreut“, zieht Jochen Schulze Pellengahr ein Resümee.

Carl Hesebeck

alle Fotos: Björn Staggenborg

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