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Selbstportrait des neuen Landesvorsitzenden

Auf dem Landesverbandstag 2025 in Wolfsburg wurde Jochen Schulze Pellengahr als neuer Landesverbandsvorsitzender gewählt. Hier ergreift er die Gelegenheit, sich den Mitgliedern vorzustellen:

Ich heiße Jochen Schulze Pellengahr und wurde 1973 in Münster/Hiltrup geboren. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne. Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof in Ascheberg im Münsterland. Nach Abitur und Zivildienst nahm ich das Studium der Forstwirtschaft in Göttingen auf. Anschließend war ich als Anwärter bei der Landwirtschaftskammer Weser-Ems. Nach Zeitverträgen in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein übernahm ich die Büroleitung im Forstamt Osnabrück der LWK Weser-Ems, anschließend wurde ich Bezirksförster in Wittlage-Ost bei Bad Essen im Osnabrücker Land, im Forstamt Weser-Ems der LWK Niedersachsen. Im Vorstand des Landesverbandes hatte ich bislang den Posten als Sprecher der Regionalgruppe Weser-Ems.

Was aber war meine Motivation, mich jetzt auf das Amt des Landesvorsitzenden zu bewerben? Aufgewachsen im landwirtschaftlichen Umfeld habe ich früh gelernt, dass zwar viele den Wald schön finden, die Interessen des Waldes trotzdem aber nur von einer zahlenmäßig kleinen Lobby vertreten werden und die Interessen der im Wald Arbeitenden meist von noch wenigeren. Das möchte ich ein Stück weit ändern. Der BDF Niedersachsen ist die einzige ehrenamtliche Organisation in Niedersachsen, die uns Forstleuten eine Stimme geben kann. Eine Organisation lebt aber immer auch davon, dass zwischen den Beteiligten kommuniziert wird. Deswegen eine Bitte an Sie/Euch: Wenn der Vorstand ein Thema bearbeiten soll, dann teilt uns dies bitte mit!

Zu den Fragen um den Wald, die mich momentan am stärksten bewegen, gehören sicherlich die folgenden: 

  • Dem Wald kommt eine Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion zu. Warum wird aber nur die Nutzfunktion vergütet?
  • Ein gutes berufliches Umfeld und eine angemessene Vergütung sorgen für motivierte Mitarbeiter. Gibt es Arbeitgeber, bei denen in diesen Punkten Verbesserungsbedarf besteht?
  • Alle wollen einen klimastabilen Wald – aber welcher Weg führt dorthin? Und sind wir gut auf den nächsten „Jahrhundertsturm“ und die nächste Dürre vorbereitet?
  • Etwa 25% des niedersächsischen Waldes ist Kleinprivatwald. Wie schaffen wir es, diese Besitzform besser und effizienter in die Bewirtschaftung einzubinden? 

Das sind viele Fragen, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen suchen und die vor uns liegenden Aufgaben anpacken!

Jochen Schulze Pellengahr

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