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Waldspaziergang mit Anne Kura, der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag

| Allgemein

Am frischen Vormittag des 10. April trafen sich der Vorsitzende des BDF Niedersachsen, Jochen Schulze Pellengahr, und sein Stellvertreter Björn Staggenborg zu einem fast dreistündigen Waldspaziergang in der Bezirksförsterei Wittlage-Ost mit Anne Kura, Bündnis 90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Naturschutz im Niedersächsischen Landtag.

Der Waldspaziergang stand unter dem Motto "Kennenlernen im schönsten Arbeitsplatz Niedersachsens". Ziel ist es, den Kontakt zu der Landespolitik nicht nur zu pflegen, sondern auszubauen, um als der Ansprechpartner für die Belange des Waldes Vertrauen aufzubauen. 

Am Beispiel der Bezirksförsterei Wittlage-Ost sollte darauf hingewiesen werden, was speziell die Arbeit im (Kleinst-)Privatwald so besonders macht. Flächengrößen von oft wenigen hundert Quadratmetern Wald bedeuten eine hohe Diversität an Waldeigentümern in den Betreuungsrevieren. Oftmals haben die Flächeneigentümer wenig Kenntnisse über die Grenzen ihres Eigentums, dazu kommen sehr unterschiedliche Ideen zum Umgang mit ihrem Wald.

An diversen Waldbildern wurde Frau Kura erläutert, wie der Wald der Zukunft aussehen kann und welche personellen Herausforderungen auf die forstliche Betreuung – ob durch LWK, NLF oder Bundesforst - zukommen. Vielfältige bunte Wälder, kleinstrukturiert und mit vielen Baumarten, können nicht in immer größeren Strukturen angemessen gemanagt werden. Der Anspruch an die Arbeit der Kollegen steigt auch ohne den Klimawandel und dessen Folgen stetig.   

Weiterhin zeichnet sich die Bezirksförsterei durch ein Kooperationsprojekt zwischen dem Wasserverband Wittlage, dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der NBank und der LWK Niedersachsen aus: Im Glanebachtal wird wissenschaftlich untersucht, welchen Einfluss ein Umbau der Bestände in Laubwald auf die Sickerwassermenge hat. Gerade im Hinblick auf die zukünftige quantitative und qualitative Wasserversorgung der örtlichen Bevölkerung sowie der lokalen Industrie ergibt sich daraus ein wertvoller Erkenntnisgewinn, welcher auch dem Waldbesitzer in Zukunft weitere Optionen für die Bewirtschaftung des Waldes eröffnet.

 

Euer Landesverband Niedersachsen

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